Turnierbestimmungen

Modus

9 Runden Schnellschach mit jeweils 25 Minuten/Spieler/Partie.

Wertung 1: Einzelspielerergebnis (Punkte, Buchholz, SoBe)

Wertung 2: Mannschaftsergebnis (2 Spieler) = Summe der beiden Einzelspielerergebnisse.

Um Verwerfungen im späteren Turnierverlauf zu vermeiden, treten die Spieler aus einem Team in Runde 1 jeweils gegeneinander an.

Verwendung Turniersoftware: Swiss-Chess.

Handy`s dürfen mitgeführt werden, müssen jedoch komplett ausgeschaltet sein (Partieverlust).

Schiedsrichter: Rene Kindt, Regionaler Schiedsrichter des SVS.

 

1. Spielberechtigung


Beim Deutschen Schachturnier entsendet die teilnehmende OFD eine Schachmannschaft bestehend aus zwei Spielern.


2. Austragungsmodus


a) Gespielt werden neun Runden nach „Schweizer System" mit Einzel- und Mannschaftswertung.
b) Die Mannschaften bestehen aus zwei Spielern der teilnehmenden OFD.
c) Die Paarungsermittlung erfolgt nach FIDE-Regeln.
d) Die Bedenkzeit beträgt je Spieler und Partie 30 Minuten.


3. Wertung


a) Die Wertung der Mannschaften erfolgt nach den Ergebnissen ihrer Einzelspieler. Die Platzierung ergibt sich aus der Summe der errungenen Punkte.
b) Bei Punktgleichheit von zwei oder mehreren Mannschaften wird nach „Buchholz-Wertung„ entschieden. Ergibt sich auch hiernach Punktegleichheit, erfolgt die Feinwertung nach dem System „Sonneborn-Berger“
c) Bei Punktegleichstand in der Einzelwertung wird genauso verfahren.


4. Einzelbestimmungen


Vor Beginn des Turniers wird ein Schiedsgericht bestehend aus zwei Sachverständigen (Turnierleiter und Vertreter) und dem für Schach zuständigen Vertreter des Spielausschusses gebildet.
a) Vor Beginn der Partie haben beide Spieler die Aufstellung der Figuren und die Einstellung der Uhren zu kontrollieren. Hat ein Spieler seinen ersten Zug gemacht, kann er nicht mehr reklamieren.
b) Schwarz bestimmt, auf welcher Seite des Brettes die Uhr stehen soll.
c) Die Hand, die den Zug ausführt, muss auch die Uhr bedienen.
d) Die Partie ist verloren, wenn - sie aufgegeben wird - der König mattgesetzt wurde - ein Blättchen gefallen ist und der Gegner Zeitüberschreitung reklamiert.
e) Die Partie ist remis, wenn - die Gegner sich auf remis einigen - der König pattgesetzt ist - ein Dauerzustand entstanden ist - ein Spieler vor dem Fallen seines Blättchens remis reklamiert, weil sein Gegner keine theoretische Möglichkeit zum Mattzusetzen hat - beide Blättchen gefallen sind (siehe jedoch Buchstabe f).
f) Ist eine Matt-Pattstellung erreicht, kann kein Spieler mehr Zeitüberschreitung seines Gegners reklamieren.
g) Wirft ein Spieler Figuren oder die Uhr um, muss er sie auf Kosten seiner Bedenkzeit wieder aufbauen.
h) Regelwidrige Züge müssen zu Lasten der eigenen Bedenkzeit zurückgenommen werden, wenn der Gegner unmittelbar nach Ausführung des Zuges reklamiert. Unterbleibt eine Reklamation vor der Ausführung des nächsten Zuges, wird die Partie mit der erreichten Stellung fortgesetzt. Letzteres gilt nicht, wenn der König im Schach steht. In diesem Fall ist in jeder Phase der Partie eine Korrektur erforderlich.
i) Alle nicht beteiligten Personen haben sich jeglicher Meinungsäußerung zu enthalten. Insbesondere darf kein Zuschauer (auch kein Turnierleiter) das Fallen eines Blättchens reklamieren. Zuwiderhandlungen haben Saalverweis bzw. Disqualifikation zur Folge.
j) Bei Streitfällen entscheidet das Schiedsgericht endgültig.


Alle Teilnehmer/innen am Deutschlandturnier erkennen mit ihrer Meldung die Turnierbestimmungen an.